Politisch erfahren und gradlinig.

Corrado Pardini ist im Kanton Bern überregional verwurzelt. Er ist 1965 in der Stadt Bern geboren und dort aufgewachsen. Arbeitstätig war er früher in Biel und heute in Bern. Mit Ehefrau Marion Pardini-Ochsenbein, Tochter Oriana Chiara und Sohn Alessandro wohnt er in Lyss.

Pardini lernte vier Jahre in der Maschinenfabrik Wifag, nach der abgeschlossenen Berufslehre als Maschinenschlosser besuchte er von 1985 bis 1987 das Wirtschaftsgymnasium in Bern. 1987 trat er in Lyss als Sekretär in die Gewerkschaft Bau und Industrie ein, 1996 wechselte er in gleicher Funktion nach Biel, von wo aus er für die gesamte Sektion Biel-Seeland verantwortlich war. Nach der Fusion mit den Gewerkschaften SMUV und VHTL war er zuerst Regionalsekretär der neuen Grossgewerkschaft Unia. Berufsbegleitend absolvierte er erfolgreich während zwei Jahren am Verbandsmanagement Institut der Uni Fribourg ein Nachdiplomstudium im Bereich Management in Nonprofitorganisationen.

Seit dem Unia-Kongress 2008 ist er Mitglied der nationalen Unia-Geschäftsleitung und für den Sektor Industrie verantwortlich. Dazu ist er auf der nationalen Ebene weiterhin für die Region Biel-Seeland/ Solothurn zuständig.

Pardinis Leben ist von der Politik nicht zu trennen. Freizeit und Arbeitszeit durchmischen sich. Nebst seinem Hauptberuf vertrat er die SP und die Gewerkschaften von 2002 bis 2011 im Grossen Rat des Kantons Bern.

Seit 2011 sitzt er nun für die Sozialdemokraten im Nationalrat und vertritt seine Partei in der einflussreichen Kommission für Wirtschaft und Abgaben WAK sowie in der Kommission für Rechtsfragen. Unter seinen weiteren Ämtern ist insbesondere das Präsidium des Gewerkschaftsbundes Kanton Bern GKB hervorzuheben.